Sport in der Schwangerschaft – geht das?

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JA, DAS GEHT! LIES HIER, WARUM SPORT AUCH FÜR DICH SINN MACHT…

Eine moderate sportliche Betätigung hat immer viele Vorteile. Und gerade auch für Körper und Seele in der besonderen Zeit der Schwangerschaft, weiß Melanie… Durch das Trainieren von Kraft und Ausdauer kannst du deinen Körper optimal auf die bevorstehenden Veränderungen während der Schwangerschaft und sogar der Geburt sowie der Zeit danach vorbereiten. Eventuellen Begleiterscheinungen wie Rücken- und Nackenschmerzen, Verdauungsproblemen, Inkontinenz und Wassereinlagerungen kannst du mit regelmäßiger Bewegung prima entgegenwirken. Zu guter Letzt wirkt sich sportliche Betätigung positiv auf das seelische Befinden und dein allgemeines Energielevel aus – depressive Verstimmungen und Müdigkeit belasten so weniger.

Sportbegeistert schon vor der Schwangerschaft  

Warst du bereits vor deiner Schwangerschaft recht aktiv, so kannst du deine Gewohnheiten zumindest über einige Monate nahezu beibehalten. Ein Vorteil wird sein, dass du deinen Körper gut kennst und Veränderungen bemerken wirst.

Solltest du gerade in den ersten Monaten schneller aus der Puste kommen, obwohl du eigentlich eine gute Ausdauer hast, so ist dies völlig normal, aber es zeigt auch, dass du einen Gang runter schalten solltest.

Wichtig ist, Signale des Körpers ernst zu nehmen und sich ohne schlechtes Gewissen bei Müdigkeit oder  Unwohlsein Ruhe zu gönnen. Zudem gibt es einige Tipps zu den einzelnen Phasen der Schwangerschaft zu beachten, so macht es beispielsweise Sinn, im letzten Drittel der Schwangerschaft auf Übungen in der Rückenlage zu verzichten. Generell ist alles tabu, womit du dich nicht wohl fühlst oder wo Unfallgefahr besteht.

Neusportlerin während der Schwangerschaft

Hast du während der Schwangerschaft den Entschluss gefasst, mit dem Sport zu beginnen, so empfehle ich dir vor dem Start das Okay deiner Gynäkologin oder Hebamme einzuholen. Achte darauf, nicht zu viel von deinem Körper zu fordern und es langsam angehen zu lassen – dies schließt aber regelmäßige sportliche Einheiten keineswegs aus.

Beachte, dass durch hormonelle Veränderungen deine Sehnen und Bänder weicher werden und das Verletzungsrisiko steigt.

Es bieten sich als Sport durch das erhöhte Verletzungsrisiko spezielle Angebote für Schwangere an. Mit einem ausgebildeten Lehrer bist du auf der sicheren Seite und wirst schnell spüren, wie gut dir, deinem Körper und damit letztlich auch deinem Baby, die sanfte Bewegung tut. Verzichte auf Bewegungen, die dein Körper nicht kennt – wer vor der Schwangerschaft nie Joggen war, fängt nicht jetzt damit an! Sanftes Yoga oder Schwimmen sollten hingegen immer möglich sein.

Bieten sich alle Sportarten gleichermaßen an? 

Optimale Sportarten für alle Schwangere sind Yoga und Pilates sowie Gymnastik (aber ohne Sprünge!), außerdem eignen sich Walken und Schwimmen. Bei all diesen Trainingsarten vermeidest du eine zusätzliche Belastung der Gelenke und trainierst auf sanfte, aber sehr effektive Art deine Kraft und Ausdauer. Solltest du andere Sportarten, beispielsweise Joggen, bereits vorher regelmäßig ausgeübt haben, so kannst du, nach Absprache mit deinem Arzt oder der Hebamme, in der Regel damit fortfahren.

Aus Erfahrung empfehle ich dir die Investition in einen gut stützenden BH!

Natürlich gibt es auch Aktivitäten von denen generell abgeraten wird, allgemein spricht man hier von Sportarten mit einem erhöhten Risiko für Verletzungen und Stürze, beispielsweise: Sprünge allgemein, Ski Alpin, Mountainbike, Rennrad, Reiten, Wasserski und Surfen. Außerdem sollten Kontaktsportarten wie Fußball, Handball oder Kampfsportarten während der Schwangerschaft gemieden werden.

„Mein innerer Schweinehund scheint etwas gegen Bewegung zu haben!“

 Zunächst einmal kann ich dich beruhigen: Selbst als Sportliebhaberin gibt es Tage, an denen ich mich einfach nicht aufraffen kann. Du sehnst dich nach einem anstrengenden Tag nach deiner Couch und einem guten Buch? Wunderbar! Dein Körper braucht diese Ruhe, deshalb nimm dir die Zeit, um neue Energie zu tanken. Und dann kommt ein neuer Tag…

Vielleicht hilft es dir, dich mit einer Freundin zum Sport zu verabreden oder am Anfang der Woche Zeiten festzulegen, an denen du dir und deinem Körper etwas Gutes tun möchtest. Sollte die Lust dennoch fehlen, stell dir das herrlich zufriedene Gefühl vor, wenn du mit deiner Einheit fertig bist – dies kann ein toller Ansporn sein!

Eine gute Alternative kann ansonsten sein, mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren, zum Bespiel in Form von kurzen Übungseinheiten daheim.

Auch Spaziergänge sind eine tolle Möglichkeit, sich zu bewegen! Zusammen mit einer guten Freundin oder dem Partner kann man dabei quatschen, die Natur genießen und hat gleichzeitig Bewegung an der frischen Luft – den rosigen Teint gibt´s inklusive 😉

Schnell werden schon kleine Veränderungen ein fester Bestandteil deines Alltags werden und dein generelles Wohlbefinden steigern!

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