Beauty-Review Treat Nagellack – nach der Geburt ist der Lack ab

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Warum jede (werdende) Mama trotzdem „5 free“ kennen sollte.

Hanne: In den ersten vier Monaten meiner Schwangerschaft konnte ich das Nagelstudio um die Ecke einfach nicht betreten. Drei Mal habe ich es versucht, drei Mal bin ich sofort wieder gegangen. Vom Geruch der Farben wurde mir total übel und zum Würgereiz gesellte sich prompt das schlechte Gewissen: Was so riecht, kann doch nicht gesund sein?

Können die Dämpfe von Nagellack meinem Ungeborenen schaden? Möchte ich mir damit wirklich in der Schwangerschaft oder danach, wenn ich mein Baby auf dem Arm habe oder eventuell mal mit meinem Finger seinen Mund berühre, die Nägel bunt malen? No, Danke.

 

Das gute Gewissen kann auch luxuriös aussehen!

 

Genau aus diesen Gründen erlebt natürlicher, weitestgehend giftstofffreier oder veganer Nagellack einen regelrechten Hype. Eine Luxusversion davon kommt aus der deutschen Hauptstadt und verspricht: „Berlin cool. Hollywood glam.“ Schon alleine wegen des Claims hat es mir die Marke Treat damit sofort angetan. Die vielen Lobeshymnen im Netz tun ihr übriges – ich will diesen Nagellack haben! Schließlich ist er „5 free“ – heißt, die Treat-Nagellacke verzichten auf Formaldehyd, Formhaldehydharz, Toluol, Dibutylphthalat und Campher. „5 free“ ist übrigens nicht geschützt, jeder Hersteller legt selbst fest, auf welche Stoffe er verzichtet.

 

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Ich kaufe drei Fläschchen – viel hilft viel?

 

Als ich mit Melanie im Mai vergangenen Jahres durch das Kaufhaus Ludwig Beck schlenderte, fiel mir sofort die Farbe „Blushing“ aus der 54 Farben umfassenden Treat-Kollektion auf. Ein wunderschönes Koralle – perfekt für erste Frühlingsgefühle oder zart gebräunte Haut im Sommer. Dazu gönnte ich mir noch den Base-Coat und einen Top-Coat – das Triple fürs gute Gewissen! Der flotte Dreier hinterlässt allerdings auch ein ordentliches Loch im Geldbeutel, allein „Blushing“ lässt einen für 19 Euro erröten.

 

Ja, schön, aber gerade nur als Deko-Objekt

 

Mein Fazit: Die Treat-Nagellacke haben wirklich einige Vorteile. Sie glänzen und lassen sich durch den angenehmen Pinsel sehr gut auftragen. Außerdem hält der Lack für meine Verhältnisse lange. Aber: Dass sich der Lack gut auftragen lässt, garantiert leider keine entsprechende Optik. Egal, wie viel Mühe ich mir gebe, es sieht irgendwie immer ungleichmäßig aus. Ob mit Base-Coat oder ohne und auch der Top-Coat reißt es nicht mehr raus. Ich kann die vielen guten Reviews im Netz deswegen nur bedingt nachvollziehen. Liegt es an der Nuance? Liegt es an mir? Fakt ist, dass man sich seeehr viel Zeit fürs Auftragen nehmen muss, damit das Ergebnis einigermaßen wird. Als Schwangere mag das noch gehen und in den Monaten habe ich ihn ab und zu benutzt, aber als frischgebackene Mami hab ich dafür echt nicht den Nerv. Schade. Vielleicht hol ich den Treat Nagellack noch mal in ein paar Monaten hervor, aber jetzt gerade taugt er nur als Deko-Objekt im Badezimmer. Aber noch ist ja auch von Sommer und zart gebräunter Haut keine Spur…

 

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Das Kleingedruckte: Ich stehe zu der Firma Treat in keinerlei Kontakt und habe die Nagellacke selbst bezahlt und aufgrund eigener Recherchen im Netz entdeckt und gekauft. 

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