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Mami & Mini

ALS MAMA ZURÜCK IN DEN FERIENORT DER KINDHEIT

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Sommerferien! Wie sehr habe ich mich früher darauf gefreut. Und jetzt – nach über  20 Jahren – bin ich mit Baby an den Urlaubsort meiner Kindheit zurückgekehrt…

 Es riecht noch immer nach salziger Meeresluft und Popcorn vor dem Kino in dem kleinen Ort der Insel in der Nordsee. Der Duft weckt automatisch Erinnerungen. Eis essen, Fahrrad fahren, ins Meer rennen, Muscheln sammeln, alles ist voller Sand. Das damalige Sommergefühl? Große Erwartungen, neue Brieffreunde (mit denen man sich vielleicht noch zwei, drei Mal schrieb und dann bis zum nächsten Sommer nichts mehr hörte), Aufregung vorm neuen Schuljahr und meistens auch ein bisschen Ferien-Frust (Regentage, immer noch kein eigenes Pony, irgendwann auch Liebeskummer.) So war das damals. Wie ist es heute?  Ein paar Häuser sind neu, andere Geschäfte buhlen um die Touri-Gunst, es gibt jetzt auch einen großen Supermarkt, aber hey, der Souvenir-Shop an der Ecke ist noch derselbe wie vor 20 Jahren. Und ist der Strandkorb-Vermieter keinen Tag gealtert oder ist das jetzt sein Sohn, der jedem Strandbesucher ein „Moin“ entgegen schmettert? Die Straßen des Ortes sind auch seltsam vertraut. Wenngleich die Wege irgendwie kürzer sind, die Häuser kleiner. Bin ich wohl doch gewachsen. 

Sommerferien – für mich damals der Inbegriff von Freiheit, Aufregung vorm neuen Schuljahr und jede Menge Minimilk-Eis

Ich fühle mich in die kindliche Gefühlswelt von damals zurückversetzt und bin doch jetzt eine ganz andere. Kein kleines Mädchen mehr. Ich bin jetzt eine Mama. Mit viel Verantwortung.   Gleichzeitig gelassener, mehr bei mir. Immer noch mit Zielen, aber auch einer gehörigen Portion Realismus im Gepäck. Meine Träume von damals haben sich nicht alle erfüllt. Zum Glück, sage ich heute. Denn ich bin doch eigentlich sehr zufrieden, wie alles gerade ist. Komisch, dass mir das erst hier auf der Insel bewusst wird. Sonst hab ich doch immer was zu meckern. Aber hier ziehe ich jetzt den 20-Jahres-Vergleich. Der fühlt sich verdammt gut an. Und ich lasse mich mit meinem Fahrrad noch genauso wie früher den Berg vor dem Deich herunter rollen. Fühle mich dabei genauso glücklich. Schnuppere das Meer, atme tief ein. Hach! 

Hinten im Anhänger sitzt jetzt mein Baby. Erlebt das alles zum ersten Mal. Vielleicht ist es auch das, was mich gerade so freut: die Welt mit seinen Augen zu sehen. Sein Jauchzen, wenn er das Meer entdeckt und die Ärmchen, die auf und ab hüpfen vor Begeisterung, wenn er wieder was Neues anvisiert. Wie wird sich mein Baby in den nächsten Jahren entwickeln? Was wird sein Sommerferien-Gefühl prägen? Ich weiß es nicht. Aber ich kann versuchen, ihm zu zeigen, dass manchmal schon ein Duft wie von salziger Meeresluft und Popcorn ausreichen kann, um genau im richtigen Moment total glücklich zu sein. 

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war. 

(Astrid Lindgren)

MAMA SEIT 100 TAGEN – KRISE, LIEBE, HOFFNUNG

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In 100 Tagen entscheidet sich die Politik, der Kurs, einfach alles – das hat mein Chef einmal zu mir gesagt und ich muss in letzter Zeit oft an diesen Satz denken. Mit der 100 Tage-Regel wird gemeinhin einer Regierung zugestanden, sich einzuarbeiten und erste Erfolge vorzuweisen. Seit etwa 100 Tagen bin ich Mama… Continue Reading

LEBEN IST, WAS ZÄHLT. TRÄNEN AUF DER BANK IM PARK.

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Eine Mami hat wenig Zeit. Und braucht: Wirklich gute Momente.

Es ist ein Mama-Erschöpfungs-Morgen. Einer, an dem man noch vor dem Aufstehen wieder reif fürs Bett ist. Einem die Zeit zwischen den geschundenen Nerven zerrinnt und Körper und Gedanken trotzdem wie gelähmt von den endlosen Minuten der Nacht sind. Lachen oder Weinen? Hanne entscheidet sich für: Laufen. Und bekommt einen überraschenden Moment der Ruhe von jemand Fremden geschenkt…

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BEAUTY-REVIEW: BENEFIT „THEY´RE REAL! PUSH-UP LINER“

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Spart Zeit, geht einfach, hält ewig – ich liebe ihn!

Wer ein Baby hat, hat viel – nur keine Zeit. Und oft auch wenig Nerv. Auch meine Nerven sind an manchen Tagen dünn wie Drahtseile. Was da hilft? Zumindest beim schnellen Blick in den Spiegel nicht noch genervter werden. Den eigenen Anblick mögen. Und dafür ist Eyeliner eigentlich sehr praktisch, denn er öffnet den Blick, gibt dem Auge einen Rahmen und sieht niemals nach „Schnell mal irgendwie was ins Gesicht geklatscht“ aus.

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Das Baby ist da! Willkommen, kleiner Casimir!

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ALLES ANDERS ALS GEPLANT – OHNE HYPNOBIRTH ODER PDA…

Mehr Leben geht nicht.

Die Geburt ist wirklich – und hier muss das Wort einfach sein – das Krasseste, was ich bisher in meinem Leben mitgemacht habe. Krass archaisch, aber auch krass schön. Überwältigend, was die Gefühle angeht. Mehr Leben zu spüren, geht nicht! Fast bin ich schon ein bisschen traurig, dass ich das nur drei Stunden erleben durfte. Nee, Quatsch. Vielleicht ein bisschen. Aber auch froh und voller Bewunderung für Frauen, die so etwas länger durchleben – weiß nicht, ob ich das geschafft hätte…

War es der zweistündige Spaziergang durch den Englischen Garten oder lag es daran, dass ich am Morgen endlich mal die Wickelkommode eingeräumt hatte? Egal, was der Auslöser war, mit vier Tagen nach dem zuletzt errechneten Entbindungstermin hatte es mein Baby dann plötzlich SEHR eilig, das Licht der Welt zu erblicken. Wenige Stunden vorher war ich noch durch den Park marschiert und war überzeugt: Das Baby lässt sich noch Zeit, da tut sich nichts in meinem Bauch.

In den Tagen vorher hatte ich allerdings schon das Gefühl, da sei „was im Gange“, aber da mir noch am Samstag die Ärztin bei der regulären Untersuchung im Krankenhaus sagte: „Sieht nicht nach Geburt aus“, hatte ich mit der Ankunft des neuen Erdenbürgers noch am Sonntag wirklich nicht gerechnet… Und wie gesagt, an dem Tag war alles ruhig in meinem Bauch, ich machte schon Pläne für die kommende Woche.

Dann ging es so schnell, dass ich es überhaupt nur mit Wehenhemmer noch in den Kreißsaal geschafft habe und an mein wochenlang eingeübtes Hypnobirth-Programm oder an eine – von mir aus Wut und Verzweiflung eingeforderte – PDA nicht mehr zu denken war. „Frau Schröder, bis die PDA wirkt, ist Ihr Baby da! Sie bekommen JETZT Ihr Kind!“ Augen zu und durch! Genau, was ich eigentlich nicht wollte. Und trotzdem genau richtig.

Von der Beinahe-Sturz-Geburt, wie mein Bauch inzwischen aussieht und warum ich die letzten Tage vor der Geburt doch noch ganz schön zugelegt habe (Weihnachten! Und ein pensionierter, gern in der Küche werkelnder Opa-in-spe und ich werktags allein im Haus…), werde ich hier noch berichten. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass ich die Wehen und die Geburt selbst so gut weggesteckt habe, weil ich insgesamt fit war (Danke, Melanie!). Die Schwestern im Krankenhaus waren jedenfalls erstaunt, wie schnell ich wieder zu Fuß unterwegs war und mein Baby durch die Gänge schob (oder sie sagen so etwas zu jedem?).

Aber noch lernen der kleine Mann, den wir Casimir Bas genannt haben, und ich uns erst einmal kennen und genießen die Zeit zusammen.

Das Leben ist schön!

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PS. Völlig für die Katz war der Hypnobirth-Kurs übrigens trotzdem nicht, denn die wirklich tolle Kursleiterin hat mir das Gefühl vermittelt, das mich durch die Geburt gebracht hat: Ich kann das schaffen! Und ich habe es geschafft.

Beauty-Review Arganöl – flüssiges Gold für Haut und Haare

Marrakesch – Zauberland von Gewürzen und Ölenadmin |

EIN REISEBERICHT UND SELBSTVERSUCH

Glänzendes, gesundes Haar, strahlende Haut voller Vitalität und Elastizität, dazu Schutz vor Umwelteinflüssen und eine sichtbare Verbesserung von Hautunreinheiten und sogar Akne? Das Ganze zudem nicht nur essbar, sondern auch noch wohlschmeckend?! MOMENT MAL…

Was wie ein überheblicher Marketing-Gag klingt, soll tatsächlich wahr sein und zudem kommt das angebliche Wundermittel nicht, wie man vermuten könnte, aus dem Chemielabor, sondern wächst – man mag es kaum glauben – am Baum!

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